Dropbox ist wirklich eine feine Sache, wenn man unterwegs etwas Speicher braucht. Wenn man aber etwas MEHR Speicher braucht, muss man etwas Geld einwerfen oder Leute werben. Damit der 2. Punkt nicht mißbraucht wird, prüfen die anhand der MAC Adresse, ob es sich um einen bekannten Rechner handelt. Mit etwas Geschick kommt man aber dennoch in den Genuss der Aufrüstung. Benötigt wird eine VirtualBox Appliance mit z.b. Ubuntu. Die Distri ist aber relativ egal. Euer Produktivsystem ist in dem Fall egal. Die Anleitung sollte auch für Konsolenhasser recht zügig von der Hand gehen. Wenn Sie läuft, gehts schon los.
Im Dropbox Account findet ihr unter https://www.dropbox.com/referrals euren persönlichen Link in der Art https://www.dropbox.com/referrals/XXXXXXXXXXXX, den Ihr gleich mal im neuen Browsertab ansurft. Dort unter Create a Free Dropbox Account was nettes eintragen. Seid kreativ, denn es wird nicht verifiziert. In der Konsole (./~) Dropbox für die Konsole organisieren
wget -O dropbox.tar.gz http://www.dropbox.com/download/?plat=lnx.x86
und gleich entpacken.
tar -zxof dropbox.tar.gz
Und nun den Dienst starten…
~/.dropbox-dist/dropboxd &
…das dropbox Anmeldefenster erscheint… Die zuvor geladenen Datei dbreadconfig.py in der Konsole starten. Zuvor muss sie aber noch ausführbar gemacht werden (chmod 777 dbreadconfig.py). Es kommt ein Link zurück, https://www.dropbox.com/cli_link?host_id=HOSTID den ihr dann im Browser der VM eingebt. (copy&paste) Und schwups ist das device registriert. Auf der Haupmaschine F5 drücken beim richtigen account +250MB 🙂 Für die nächsten 250MB gehts wie folgt weiter. dropbox "Anmeldefenster" schliessen, mit ps -xau nachschauen, ob auch wirklich alle Prozesse von dropbox verschwunden sind. Und dann
rm -R ~/.dropbox
nicht das "~/.dropbox-dist " killen, das brauchen wir noch. Nun müssen wir für eine andere Indentität noch an der MAC-Adresse rumschrauben. ETH3 müsst ihr natürlich auf euer Netzwerkdevice anpassen (ifconfig)
sudo ifconfig eth3 down
sudo ifconfig eth3 hw ether 00:00:00:00:00:03 (MAC ausdenken)
sudo ifconfig eth3 up
Und schon seit Ihr wieder an der Ausgansposition. > Referral link, >account erstellen, >Dienst starten u.s.w. Ein wenig Hilfe aus dem Dropbox Wiki. Im Prinzip könnte man eine winzige Linux-Distri basteln, wo schon ein paar Befehle automatisiert vorhanden sind. 🙂 Es reicht eine reine Konsolenvariante. Leider fehlt mir die Zeit dafür, aber vielleicht könnte sich ja einer dort draußen die Mühe machen, ich würde sie dann hier verlinken. Danke an g0pher, mit dem ich die effizientere Version gebastelt und erprobt habe. Mal sehen wie lange das funktioniert oder ob die Accounts wieder rejected werden.
Update: Vorsicht !! Wenn ihr es übertreibt wird der Account tatsächlich rejected.
Also nur ab und zu mal 1GB mit sich sinnvoll anhörenden Mailadressen und Namen verringert das Risiko erheblich.
Weiterhin bitte ich um ein paar Kommentare über hoffentliche Erfolgsmeldungen.