squeezeplug auf dem raspberrypi + nas + Squeezebox UE

Eine gute Möglichkeit, im Haus oder der Wohnung die Musik zentral zu speichern und auch noch zu verwalten, bietet ja schon seit Ewigkeiten der
Logitech Media Server. Wenn man ein NAS hat, welches ihn als Plugin mitbringt, ist man eigentlich schon gut bestückt.
Ich für meinen Fall habe aber ein freenas, wo man sicher auch den LMS zum Laufen bekommt, aber noch nicht als Plugin. Da ich den Updatepfad des Systems aber nicht mit Handarbeit erschweren will, habe ich mich für einen kleinen Raspi entschieden, der über CIFS/NFS auf die Daten schaut. Der Vorteil liegt in den 3W, die der Raspi benötigt, und in der guten Wartbarkeit. Getrennte Systeme beeinflussen sich einfach weniger.
http://www.squeezeplug.eu/ ist eure Adresse, wenn ihr ein Raspi übrig habt. Die Einrichtung ist idiotensicher per YT Video zu sehen.
Nun könnt Ihr, wie im Tutorial beschrieben, Squeezelite als Player auch noch auf dem Gerät installieren und wenn möglich mit einer USB-Soundkarte mit einem LINE IN eines Verstärkers verbinden. Die USB-Soundkarte ist keine Pflicht, bringt aber bessere Qualität und entlastet die CPU. Es funktioniert aber auch mit dem Headphone-Ausgang des Raspi.
Da der Raspi ja nicht der Schnellste ist, benötigt er für den Indexaufbau eurer Files einige Stunden oder sogar Tage! Durchhalten, das macht er nur einmal. Weiterhin kommen gleich noch Coverbilder auf die SD.
Da ich mein Domizil mit genug Cat-Kabeln bestückt habe, ist es nun recht einfach, den Raspi im Keller werkeln zu lassen und die RJ45 Verbindungen für den Audio-Transport zu nutzen. Der Familienkonsument benötigt also nur eine Steckdose für die Aktivboxen und eine freie Netzwerkdose, welche natürlich 1:1 gepached werden muss und auf keinen Fall aktive Komponenten wie Router und Switche sehen sollte.
Nach etwas Suchen habe ich einen tollen Adapter für diesen Zweck gefunden. “Audio Balun Extender Over Cat5” wäre der Suchbegriff.
Ganz schön teuer für das Teil…. Naja also selber machen geht auch.
Meine Änderung am Kabel:nic-klinke
3.5mm Klinke statt Chinchbuchse

  • Signal links: Orange und Blau
  • Masse links: Orange/Weiß und Blau/Weiß
  • Signal rechts: Grün und Braun
  • Abschneiden : Grün/Weiß und Braun/Weiß / Schirmung

Dabei habe ich ein Kabel direkt in der Mitte geteilt und mit jeweils einer Buchse und einem Klinkenstecker versehen. Funktioniert prima.
Als zweites Endgerät nutze ich nun noch ein Logitech UE Smart-Radio, welches nach einem “zurück auf Werkseinstellung” unter “Einstellungen” -> “Erweitert” -> direkt in den alten Squeezebox-Modus versetzt werden kann. Noch schnell ein Account bei mysqueezebox.com und schon kann’s losgehen.
Als Steuerung nutze ich den Browser http://IP:9000 oder Logitech Squeezebox Controller  , den es für Android kostenlos im Android Store gibt.
Optional wird es noch einen Raspi als Player geben, der mit WLAN für den Transport geeignet ist.
Momentan bin ich mit dem ganzen Konstrukt sehr zufrieden.

Etwas 'sicheres' WLAN für Privat

Das ganze Thema Sicherheit mit dem WLAN ist immer so eine Sache. Auf der einen Seite soll es so sicher wie möglich sein, aber auf der anderen Seite den Aufwand zur Einrichtung in erträglichem Rahmen halten.

Knackpunkt bei WLAN ist wen man mit einem Pre-Shared-Key arbeitet, diese immer beim Einrichten zu übertragen. Oft vertippt man sich oder hat ein frimmeliges Eingabegerät wie ein Smartphone oder Tablet vor sich. In Konsequenz darraus gibt man sich beim WLAN Passwort keine grosse Mühe und fühlt sich mit dem verstecken der SSID auf der sicheren Seite und dann reicht auch ein “1234” als Passwort. Das genau hier der Hase im Pfeffer liegt braucht man keinem halbwegs Security-affinen Techniker erklären.

Der beste Weg ist, wen man sowohl ein halbwegs “sicheres” Passwort generiert und dieses auch ohne Probleme auf andere Geräte “schnell” und “bequem” einrichten kann.

Für das sichere Passwort helfen kleine Programme wie “apg” oder “pwgen”, welche sich mittels des Paket-Installers des Betriebssystems einrichten lassen. Bei Debian und Ubuntu reicht ein einfaches “apt-get install apg” oder “apt-get install pwgen” im Terminal als Benutzer “root”.

Bei OpenSuse muss man sich dazu vorher noch das Repository “Security / Sicherheit” hinzufügen. Dannach reicht ein “zypper install apg” oder “zypper install pwgen”.


zypper addrepo http://download.opensuse.org/repositories/security/openSUSE_13.1/security.repo

Nehmen wir einmal an das unser WLAN heisst “labor-funk”. Dann generiert man sich erstmal das Passwort mit “apg” oder “pwgen”.

apg -m 63 -n 1 > labor-funk.txt

ODER …


pwgen -c -n -s -1 63 > labor-funk.txt

Jetzt ist man in der Lage mit dem in “labor-funk.txt” enthaltenen geheimen maximal langen zufälligen Passwort von 63 Zeichen, z.Bsp. “hpPC0Wuc7EHbXPEHfmqUzUUdaCYalGstJLymyFNxPgOMzbaSlHtVc9sMkNo2vQD”, seinen WLAN Access Point zu konfigurieren. Hier gereichen die Copy+Paste Funktionen des eigenen Desktops.

Ist jetzt das Smartphone oder Tablet mit einer Kamera ausgestattet, so huscht man jetzt in den entsprechenden AppStore und sucht sich eine 2D-Barcode-Scanner-App aus, z.Bsp. diesen hier. Idealerweise hat man bereits ein solche App installiert. Man muss darauf achten, das die App das gescannte Bild nicht irgendwo hochlädt zur Analyse sondern dies Offline lokal auf dem Gerät durchführt. Diese App benutzen wir im nähsten Schritt das geheime Passwort sauber in das zu konfigurierende Endgerät zu übertragen.

Dazu benötigen wir aber noch die entsprechende Applikation zum Generieren eines 2D-Barcodes auf dem Desktop. Hier ist bei allen gängigen Distributionen das Programm “qrencode” aus den Standard-Repositories zu installieren und tut perfekt seinen Dienst. Es nimmt als Eingabe via STDIN oder als Parameter eine Zeichenkette auf und spuckt hinten einfach ein Bild raus. Dieses Bild muss man nur noch auf dem Desktop zur Anzeige bringen und mit dem Smartphone oder Tablet “abscannen”.

Die einfachste Möglichkeit der Konfiguration ist es für Android-Geräte direkt eine Zeichenkette als 2D-Barcode in die wlan.png zu kodieren, die die kompletten Einstellungen für SSID und Passwort des WLAN-Access-Points enthält.


qrencode -o wlan.png "WIFI:T:WPA;S:labor-funk;P:$(cat labor-funk.txt)"

Das Ergebnis für eine fertige Konfiguration sieht dann so aus …

Wlan

Alternativ kann man direkt das Passwort als 2D-Barcode in die secret.png generieren lassen, falls das Smartphone oder Tablet die Konfiguration nicht übernehmen kann, und dann versuchen mit Copy+Paste es in die Einstellungen zu knoten.


cat labor-funk.txt|qrencode -o secret.png

Das Ergebnis nur für das Passwort sieht dann so aus …

Secret

Alle anderen Geräte kann man bequem mit Copy+Paste initial einmal einrichten. Etwaige Brutforce/Cruncher haben es dann etwas ‘schwerer’. Viel Erfolg.

Linux 'touch' unter Windows im Kampf mit Profilen

Manchmal muss man unter Windows die Zeit der letzten Aktualisierung einer Datei auf “jetzt” setzen, damit bestimmte Syncronisierungen ordentlich greifen.

Unter Linux gibt es dafür das Kommando “touch”, was genau das tut nähmlich den Zeitstempel der Datei auf “jetzt” setzt. Hat man die Cygwin-Tools nicht zur Hand, fehlt hier etwas “simples”.

Man kann sich aber mit der CMD.EXE behelfen unter Zusatz von “COPY” etwas tricksen (Win+R cmd [ENTER]). Wichtig hier ist, das man vorher mittels “cd” in das Verzeichnis der betreffenden Datei wechselt.


cd Verzeichnis
copy filename.txt /B+ ,,/Y

Das wars. Falls mal einige Dateien sich bockig zeigen, wird man dieses Problem damit lösen. Die Datei filename.txt hat als letzten Zeitpunkt der Aktualisierung die aktuelle Zeit und ist damit bei irgendwelchen Syncronisation “King” und “gewinnt”. Das ganze funktioniert unter Windows XP + Vista + 7 und 8.

Möchte man jetzt mehrere Dateien mit einem Schlag auf “jetzt” setzen, so kann man sich mit “for” und “dir” behelfen wie folgt ..


for %i in ('dir *.txt') do copy %i /B+ ,,/Y

Viel Erfolg.

XTPower MP-10000 Powerbank – mobiles externes USB Akku Ladegerät mit 10000mAh

Diese Powerbank wird unter verschiedensten Marken und Namen vertrieben, daher ist der Name nicht ganz so wichtig. Optisch sehen sie exakt gleich aus und haben auch das gleiche Innenleben.  Zwischen den vielen externen Akkus, die im Handel erhältlich sind, haben sich zwei Typen gebildet. Zum einen ist es die 5V Klasse, also jene die mit 5V geladen werden und auch nur 5V abgeben können. Diese sind sehr simpel aufgebaut und können sehr günstig erworbern werden. Diese Angebote reichen von 2000mAh für eine Notfallladung kleinerer Geräte bis weit über 20000mAh für wochenlange Anwendungen.
Als interessanteren Typ gibt es Geräte, die auch andere Spannungen liefen können. Also 9V / 12V / 16V / 19V uvm.
Der Vorteil solcher Geräte liegt in der der Variabilität der Konsumenten. Es können also auch Tablets, Notebooks oder z.B. Funkgeräte mit 12V betrieben oder geladen werden. Sogar kleine USV Funtionalitäten können manche Geräte abdecken, indem gleichzeitig geladen und konsumiert wird. Stichwort (USV für Raspi).
Dieses Modell besitzt einen 12V  Ausgang und er wird auch mit 12V geladen. Optimal also, um ohne Wandlungsverluste aus Solarkraft oder den KFZ Boradanschluss, nachzutanken.
powerbank
Der Lieferumfang lässt keine Wünsche offen. Diverse Adapter und Kabel machen einen hochwertigen und durchdachten Eindruck. Es ist also auch für Laien nicht möglich, einen mini USB Adapter an den 12V Output zu schließen und mit dem Handy Rauch oder Feuer zu erzeugen.
Nun ersteinmal zu den wichtigsten technischen Daten.
Technische Details:
– Batterie-Typ: Aufladbarer Li-polymer Akku
– Kapazität: 10000mAh / 37Wh
– Eingang: 9-15V 1000mA
– Ausgang: 2x USB mit 5V 2100mA und 1x DC 9V/12V 2000mA
– Maße: 125x76x23mm
– Gewicht: 290g
Kompatibilität:
– Apple: iPhone 3 / iPhone 3s / iPhone 4 / iPhone 4s / iPad / iPad 2 / iPad 3
– Apple iPhone 5 / iPod Touch 5G / iPod nano 7G nur mit original Lightning Kabel und Anschluss an Ausgang “USB S”
– HTC
– Samsung: Galaxy S2 / Galaxy S3 / Tab / Galaxy Mini / Galaxy Ace / …
– LG: Prada / E730 Optimus Sol / E510 Optimus Hub / …
– Motorola: Atrix / Droid Razr / Droid 3 /
– Sony Ericsson: Xperia Arc S
– Blackberry: Curve 9360 / Torch 9860 / Bold 9900 / …
– Nokia: Lumia 800 / Lumia 710 / Asha 300 / …
– Amazon: Kindle / Kindle Fire
– Google: Nexus One / Nexus S
– Mobile Navigationsgeräte mit USB Anschluss
– Sony: PSP GO / PSP E1000 / …
– Geräte mit USB, Mini USB oder Micro USB Ladeanschluss.
Lieferumfang:
– XTPower MP-10000 Powerbank
– USB Spiralkabel mit 10 Adaptern für mobile Endgeräte
– Ladekabel mit 6 Adaptern für Laptops
– Netzwerkadapter zum Laden der Powerbank
– KFZ-Ladeadapter
– deutsche Gebrachsanleitung
Die Gebrauchsanweisung ist nicht gerade umfangreich, reicht aber zur Bedienung des Gerätes völlig aus.
Zum Start des Ladevorgangs eines Gerätes muss ein Power Knopf gedrückt werden. Weiterhin schaltet sich das Gerät nach erfolgreicher Arbeit wieder ab.
Die Ladeanzeige, welche aus vier LEDs besteht, signalisiert den aktuellen Ladestand des Akkus. Mit 304 g ist der Akku natürlich nicht gerade ein Leichtgewicht, aber das lässt sich nunmal kaum ändern.

Installing 12.04 Ubuntu Studio on VMware Workstation 7, won't install VMware Tools

ubuntu-logo-290x300Ja, ist schon etwas älter, aber leider bin ich bei einem bestimmten Gerät an die Versionen gebunden. Und damit ich es nicht vergesse hier eine kleine Randnotiz:
Restore the /etc/issue file:

sudo mv /etc/issue.backup /etc/issue

Restore the /etc/rc.local file:

sudo mv /etc/rc.local.backup /etc/rc.local

Restore the /etc/init/lightdm.conf file:

sudo mv /opt/vmware-tools-installer/lightdm.conf /etc/init

Then reboot system.
Mehr ist es nicht, aber dafür musste ich lange suchen.
 
 
 

Aus der Serie "Kleine Ursache große Wirkung" SyncMaster 245B Reperatur

Nach nun vielen Jahren ist mir ein SyncMaster 245B ausgefallen. Das Fehlerbild: Blaue LED leuchtet, aber kein Bild.
In solch einem Fall könnte man die ELKOS überprüfen ob sie aufgebläht sind. In diesem Fall waren aber keine Defekte zu erkennen.
Nach etwas Suchen bemerkte ich das der R8805 68 Ohm durchgebrannt ist (hochohmig). Dieser Widerstand der Teil eines Spannungsteilers ist musste ersetzt werden.
Leider musste ich wegen den Dingern eine Bestellung bei reichelt starten.
2W METALL 68    Metalloxidschicht-Widerstand 2W, 5% 68 Ohm
Man sollte im Zuge der Reparatur gleich alle Drei tauschen.

cyborg r.a.t 5 unter MINT Linux

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mausVor ein paar Jahren hab ich das schon mal für Ubuntu publiziert. Nun ergab sich das gleiche Problem bei Mint 15. Die Maus ist täglich im Einsatz aber jedes Mal unter Linux neu zu konfigurieren. Ein wirkliches Manko meiner Meinung nach. Das soll aber kein Grund sein auf ein anderes Modell umzusteigen. Nicht nur optisch ein Hingucker sondern auch die Robustheit zeichnet das Eingabegerät besonders aus. So viele Jahre und kaum echte Gebrauchsspuren.
Sollte die Datei nicht vorhanden sein, dann ist diese mit
vi /etc/X11/xorg.config anzulegen.

Section "InputClass"
Identifier "Mouse Remap"
MatchProduct "Saitek Cyborg R.A.T.5 Mouse"
MatchDevicePath "/dev/input/event*"
Option "ButtonMapping" "1 2 3 4 5 0 0 8 9 10 11 12 0 0 0 0 0"
EndSection

Das ganze abspeichern und rebooten. Das wars schon.

.DS_Store auf den Netzlaufwerken nervt! Aus damit!

Wer kennt das nicht vom Mac. Nervende .DS_Store Files auf jedem Datenspeicher wo der Mac Schreibrechte hat. Gerade im Mischbetrieb MAC/WIN/LINUX ist das ein wirklich störendes Verhalten. Um dies zumindest auf dem Netzwerkspeicher zu unterbinden, muss man ein wenig nachhelfen.
1) Terminal öffnen
2.) “defaults write com.apple.desktopservices DSDontWriteNetworkStores true”  [ENTER]
3.) Rechnerneustart oder mit dem aktullem Benutzer abmelden.
Es gibt sogar schon kostenpflichtige Tools, die nach systemseitigen Anlegen die Files direkt wieder löschen. Na merkt Ihr was?  Designfehler!

backup and import GMAIL IMAP

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gmail_logoWann habt Ihr eigentlich euer Gmail oder IMAP Konto das letzte mal gesichert? Ach noch nie? Weil die Cloud der sicherste Ort ist, den man sich vorstellen kann? Prima, das Marketing hat also bei euch funktioniert.
Wer dies nicht glaubt, der sollte sich mal diese Scripsammlung ansehen.
Mit dem Script geht folgendes:
–   Downloads all IMAP folders
–   Stores messages in mbox, mbox.gz, or mbox.bz2
–   Each folder downloads to its own mbox file, eg. Inbox.Drafts.mbox
–   Downloads only new messages, appends them to the mbox file
–   IMAP4 SSL, supporting client and server certificates
–   Accesses IMAP account in read-only mode. Does not affect message ‘seen’ status.
Anders herum geht es natürlich auch.
Im einfachten Fall
python imap_upload.py Friends.mbox imaps://example.com/imported

Solch ein kleines Scrip kann man auch nachts auf dem NAS laufen lassen, welches dann immer per Cron ein Backup der Daten erzeugt.
Optional ist ein Umzug auf einen anderen Mailprovider so ohne Probleme möglich.

FreeNas 9.x.x -> kleine Starthilfe.

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Für einen weiteren Test hab ich mal wieder FreeNas luftig aufgebaut. Produktiv ist es noch nicht im Einsatz, weil ein paar sehr wichtige Features fehlen. Mit der Version 8.3.x ist nun das ZFS erwachsen geworden und steht wieder auf meiner Liste der zu testenden Dinge.
Getestet wird mit dem 64-bit Filename: FreeNAS-9.1.1-RELEASE-x64.iso, welches auf ein USB-Stick soll, da die Installation von CD-Rom eine weitere Festplatte für die Bewegungsdaten des Systems benötig. Der Stick wird sicher ein wenig langsamer sein, aber damit kann man leben.
Nach dem Auspacken mit dem Unarchiver unter Mac blähen sich die 85MB in 2GB ISO file auf.
Dieses nun auf einen Stick zu bekommen, geht am einfachsten mit Bordmitteln.
In einem Terminal wird erst einmal das richtige Gerät gesucht

diskutil list
/dev/disk0
#: TYPE NAME SIZE IDENTIFIER
0: GUID_partition_scheme *251.0 GB disk0
1: EFI 209.7 MB disk0s1
2: Apple_HFS Macintosh HD 250.1 GB disk0s2
3: Apple_Boot Recovery HD 650.0 MB disk0s3
/dev/disk1
#: TYPE NAME SIZE IDENTIFIER
0: FDisk_partition_scheme *4.1 GB disk1
1: DOS_FAT_32 NO NAME 4.1 GB disk1s1

Dies ist sehr leicht an der Größe zu erkennen. Nun muss noch der Datenträger ausgehangen werden.
diskutil unmountDisk /dev/disk1 erledigt das für uns.
Nun bemühen wir dd mit dem transfer auf den richtigen Datenträger. Hier bitte noch einmal einen Doppelcheck beim outputfile(of),
da dd auch schnell mal was schrotten kann.
sudo dd if=FreeNAS-9.x.x-RELEASE-x64.img of=/dev/disk1 bs=64k
Dieser Vorgang dauert ein paar Minuten und kann über “top” beobachtet werden.
Ist der Stick betankt, kann man ihn direkt in einen vorbereiteten Rechner zum Booten bringen.
Ab hier sollte der Wizzard alle wichtigen Dinge abfragen.
UPDATE: Momentan habe ich ein Produktivsystem auf Freenas umgestellt. Dazu ZFS und Crypt. Die Performance ist ganz OK, wenn man mindestens 6GB RAM eingebaut hat. Mit der aktuellen Version funktioniert nun auch der DLNA Server als Plugin und ist nutzbar.