Revoltec Fightpad – Kurztest

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Der Gelegenheitsgamer  spielt vorzüglich mit Maus und Tastatur und ist damit eigentlich ideal ausgerüstet für alle möglichen Ego Shooter, die sich auf dem Markt befinden. Die Steuerung der Sichtrichtung mit der Maus und die Bewegungsrichtung mit der Tastatur WASD lassen eigentlich keine Wünsche offen. Viele Funktionen die man zusätzlich benötigt, befinden sich in unmittelbarer Nähe. Ebenso bietet fast jedes Spiel die Möglichkeit, die Tastatureinstellungen seinen Wünschen anzupassen.
Nun gibt es aber noch sogenannte Fightpads, dies ist im Grunde genommen auch nichts anderes als eine gewöhnliche Tastatur, doch sind die Tasten für das Spielen ausgelegt. Neben den freistehenden WASD Tasten sind weitere Funktionstasten, wie nachladen oder springen untergebracht. Alle Tasten lassen sich individuell belegen und sollen so die optimale Steuerung ermöglichen.
Und hier ist wieder Ebay dein Freund, zuerst googelte ich nach dem besten Fightpad und nach einiger Recherche, erwies sich das  Fightpad von Revoltec, als die beste Wahl im Bezug auf Preis und Leistung. Also eine Preissuchmaschine befragt und auf ein Preis von ca. 40 Euro gekommen, dies war mir dann doch zu viel und ich schaute mal bei Ebay rein und siehe da, das Fightpad gab es in mehreren Auktionen. Also ein bisschen mit geboten und ein Pad für 13,21 Euro ersteigert. Perfekt.

Nun habe ich das Fightpad seid ein paar Tagen getestet und bin wohl doch schon etwas zu alt und kann mich nur schwer an neue Dinge gewöhnen oder das Fightpad ist doch nicht das perfekte Werkzeug für den ProGamer. An sich ist die Steuerung sehr leichtgängig, was erst mal kein Nachtteil ist. Die Funktionen “ducken” und “sprinten” lege ich ich immer auf die Shift und Shift-Lock Taste, somit kann ich mit den linken kleinen Finger während ich mich mit WASD bewege, zusätzlich ducken oder sprinten. Diese Kombination verwende ich sehr häufig, da man in vielen Situationen entweder irgendwo in Deckung gehen muss oder hinter einer Mauer Schutz sucht.

Wie man auf den Bild sehen kann, lässt sich während der Bewegung nur die unterste der 3 linken Funktionstasten mühelos erreichen. Die Taste darüber kann nur erreicht werden, in dem man die Bewegung mit WASD stoppt. Positiv ist der Jump Button, den man mit den Daumen erreicht. Darüber und unterhalb der WASD Tasten befindet sich der “Nachlade” Button.
Zwei weitere Tasten befinden sich über den WASD Tasten, diese lassen sich dazu benutzen, um spezielle Sichtfunktion zu ermöglichen, wie zum Beispiel um eine Ecke schauen.
Ein weiteres Problem, was mich persönlich stört, sind die Tasten 1 bis 10. Diese benutzte ich gerne für den Waffenwechsel. Leider muss ich auch hier die Finger von WASD nehmen, um sie zu erreichen. Zwar kann man in den meisten Spielen die Waffe über das Scrollrad wechseln, was aber gerade in Battlefield zu schnell geht und so nicht den gewünschten Effekt erzielt. Hier ist eine Auswahl über die direkte Tastenanwahl sicherer.
Positiv ist die gekrümmte Form des Fightpads und die damit verbundene leichte Krümmung der Hand. Ebenso die Handballenauflage aus Gummi gibt einen festen Halt.
Man kann sagen, so ein Fightpad ist Gewöhnungssache und auch eine Frage der eigenen Handegröße, wobei meine Hand, so schätze ich, der eines durchschnittlichen mitteleuropäischen Homo sapiens entspricht.  Mich persönlich konnte das Fightpad noch nicht so recht überzeugen und ich werde es wohl noch einige Zeit testen, bevor ich mein Urteil fällen kann. Durch meine zuvor getätige Rechere, konnte ich allerdings viele zufrieden User feststellen und kann mir vorstellen, das viele Gamer von dieser “Tastaur” begeistert sind.

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