DSO-Nano mini Digitaloszilloskop im Test.

      1 Kommentar zu DSO-Nano mini Digitaloszilloskop im Test.

Der DSO-Nano ist ein kleines Digitaloszilloskop (DSO=DigitalStorageOcilloscope), welches ich mir aus diversen Gründen zugelegt habe. Wer hier ab und zu mal vorbei schaut, wird sicher wissen, was man alles damit so anstellen kann.

Das Gerät ist ein kompaktes digitales Oszilloskop, was auf einem ARM Cortex™-M3 basiert. Das Farbdisplay ist auf 320×240 Pixeln mit annehmbarer Leuchtkraft ganz ordentlich. Leider ist in der Sonne kaum was zu erkennen. Für das mitschneiden und Speichern von Konfigurationen und Messreihen ist eine kleine microSD Karte vorgesehen, die aber natürlich noch nicht dabei ist. Der LiPo Akku wird über eine USB Verbindung geladen. Ein extra Netzteil ist also nicht nötig und wird dementsprechend auch nicht mitgeliefert. Mit einer Sample Rate von 1MHz, was nicht gerade viel ist, sollte es aber für die meisten Anwendungszwecke im Hobby Bereich ausreichen. 80Vpp max vermag das Gerät zu verkraften.Hier noch die Features von der Webseite. Die Software ist OpenSource und kann von euch selbst angepasst werden oder man wartet einfach auf eine neue Firmware. Das Handbuch Handblatt ist nicht unbedingt der Hammer, aber wer ein Oszi braucht, benötigt kaum die Beschreibung. Das Menu ist intuitiv zu bedienen und lässt kaum Fragen offen. Einzig die Information, dass die SD Karte nicht über 2GB sein darf, hat mir etwas Sucharbeit verschafft. Leider habe ich gerade keine zur Hand und kann es also nicht testen. Der Akku wird wohl so um die 2 Stunden Saft zum Arbeiten geben. Wer längere Arbeiten vor hat, wird sicher um eine 5V Stromversorgung über Mini USB nicht herum kommen.
Genial sind die Maße von nur 105 x 53 x 8mm, welche ja wohl kaum zu schlagen sind. Wer auch eines haben will, kann es direkt bei Sparkfun ordern oder einen Lieferant in Deutschland suchen. Mit einem reichlichen Hunderter ist zu rechnen, aber wenn ich bedenke, mein 30 Jahre altes Tektronix 475 Oscilloscope rumzuschleppen, gebe ich das gerne aus. Auch nach langem Rrumspielen und etlichen Testen diverser Funktionen, war das Gerät nicht aus dem Takt zu bringen oder andere Störungen festzustellen. Die Firmware läuft stabil und solide. Respekt an die Macher, die das Gerät auch noch unter Creative Commons stellen. Ich freue mich schon auf neue Funktionen, da die Entwicklergemeinde recht schnell wächst und neue Versionen der Firmware zu erwarten sind. Leider ist diese im Moment nur über eine Windows Software zu aktualisieren.

Features:

  • Super portable and lightweight
  • 2.8” color 320*240 display
  • Micro SD card Waveform Storage
  • Basic 1Msps sample rate with 12bit resolution
  • Functionalities include:
    • Automatic measurement: frequency, cycle, duty, Vpp, Vram, Vavg and DC voltage
    • Precise vertical measurement with markers
    • Precise horizontal measurement with markers
    • Rising/falling edge trigger
    • Trig level adjustable with indicator
    • Trig sensitivity adjustable with indicator
    • Hold/run feature
  • Various trigger mode
  • Build-in test signal
  • USB chargeable battery
  • Open source

1 thought on “DSO-Nano mini Digitaloszilloskop im Test.

  1. steve

    Kann ich nur empfehlen. Über aliexpress.com bekommt man es für rund 70€ inklus. Versand. allerings fehlt dort das Handbuch.

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