Undo Funktion – Segen oder Fluch

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Wer kennt sie nicht, die sogenannte Undo Funktion. Mit ihr ist es in den meisten Programmen möglich, wieder einen Schritt rückgängig zu machen, um so Eingabe oder Klickfehler zu entfernen. Keine Frage, einen sehr nützliche Funktion. Gerade wenn man einen Text schreibt und doch ein Absatz zu viel gelöscht hat. Zack mit einen Klick ist wieder alles da. Auch in diversen Grafikprogrammen ist diese Funktion sehr praktisch. Einige Programme bieten sogar einen Einstellung an, in welchen man festlegen kann wie viel Arbeitsspeicher für die Undo Funktion genutzt werden soll. Um so mehr Speicher, um so mehr Stritte kann man rückgängig machen.
Für mich als Hobby Programmierer ist es eine sehr beeindruckende Funktion. Rein programmiertechnisch betrachtet ist es notwendig für jeden Schritt eine Art SavePoint zu erstellen und diesen Im Speicher vorrätig zu halten.
Was aber ist nun der Fluch an der Undo Funktion. Nehmen wir mal an, man schreibt einen Text so richtig undigital mit Stift und Papier. Dabei achtet man vor dem Schreiben das die Rechtschreibung korrekt ist. Denn hier hat man keine Undo Funktion.
Doch am Computer sieht das anders aus. Hier verlässt man sich auf die Autokorrektur, die Undo Funktion und die Rechtschreibehilfe. Man nutzt also nicht seinen eigenen Verstand sonder lässt den Rechner für sich arbeiten. So verstaubt man leider geistig. Dies ist dann wohl der Fluch an der Undo Funktion.
Ich selber nutzte die Undo Funktion gerne und in vielen Programmen ist sie sicherlich ganz nützlich. Doch beim verfassen von Texten ist es manchmal sinnvoller auf die Undo Funktion zu verzichten.

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